Mal eben das Lieblingsbuch mit einem Klick bestellen, die Pizza am Abend ist auch schon geordert und der Spontanurlaub wird sowieso per App gebucht. Mit Smartphone und Tablet managen junge Leute ihren Alltag unkompliziert und mobil. Kein Wunder, dass dem einen oder anderen der Geduldsfaden reißt, wenn sich Bewerbungsprozesse bei der Jobsuche über Wochen oder gar Monate hinziehen. Wofür brauchen Recruiter eigentlich so viel Zeit und was kann Abhilfe schaffen?

Nun aber dalli!

Die erste Bewerberrunde, die zweite und dann noch eine – nur einer der Gründe, warum Kandidaten immer länger auf eine Antwort von Unternehmen warten müssen. Dass Bewerber für mehr Schnelligkeit plädieren, belegt auch eine Studie von Robert Half: 50 % der Kandidaten sind insbesondere wegen einer späten Rückmeldung des Status der eigenen Bewerbung frustriert und 43 % aufgrund einer verzögerten Entscheidungsfindung. Satte 66 % der potenziellen Mitarbeiter verlieren das Interesse an der ausgeschriebenen Stelle sogar vollständig. Prüfen Sie daher am besten noch mal Ihren Bewerbungsprozess und zögern Sie nicht zu lange, sonst kann es passieren, dass Bewerber inzwischen ein anderes Angebot annehmen. Im schlimmsten Fall müssen Sie die Suche sogar von Neuem beginnen – und das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Nerven!

Zeitkiller „Selektion“

Mit den steigenden Anforderungen an Kandidaten werden auch Profile immer komplexer. Das bedeutet auch für Recruiter Mehrarbeit! Wer das Ganze manuell macht, muss daher viel Geduld und Zeit einplanen, um den passenden Bewerber zu finden. Und als hätte man nicht schon genug Stress, will bei der finalen Auswahl einfach kein gemeinsamer Abstimmungstermin unter den Entscheidern zustande kommen. Sie kennen das? Dann sollten Sie schnell etwas daran ändern.

Aber bitte mit System …

… und auch nicht mit irgendeinem! Damit Sie Zeit sparen und wieder einen guten Überblick über Ihre potenziellen Mitarbeiter bekommen, ist es höchste Zeit, sich ein Bewerbermanagementsystem oder eine E-Recruiting-Software anzuschaffen. Aber was taugen die eigentlich? Mit diesen Tools können Sie Ihren kompletten Recruitingprozess steuern! Das Angebotsspektrum ist groß – Sie können Ihre Stellenanzeige nicht nur gleich anknüpfen lassen, sondern auch Talent Pools oder Technik für Videointerviews nutzen. Mit integrierten Active-Sourcing-Anwendungen können Sie sogar das ganze Internet nach passenden Kandidaten absuchen. Auch lässt sich mit einem Klick herausfinden, wie gut ein Bewerber auf die ausgeschriebene Stelle passt.

Software A, B oder C?

Wie Sie sehen, bringt Recruitingsoftware viele Vorteile mit sich. Wie bei vielen anderen Programmen gibt es aber auch hier eine große Auswahl und damit wichtige Unterschiede. Die Frage ist daher, welche am besten zu Ihrem Unternehmen passt. Um das herauszufinden, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, wie Ihr Recruitingprozess gestaltet ist und welche Funktionen Ihre zukünftige Software dementsprechend beinhalten soll.

Wir helfen gern

Nicht sicher, welche Software die richtige für Ihr Unternehmen ist? Wenn Sie zu diesem Thema Unterstützung brauchen, helfen wir Ihnen gern. Sprechen Sie uns an: info@ds-media-team.de.

Autorin: Julia Kück

Titelbild: pexels.com