Mit einer neuen Funktion, die bereits in die App integriert wurde, sollen Unternehmen und Werbetreibende all ihre Produkte, Verpackungen, Flyer etc. zum Leben erwecken. Mit der integrierten Kamera lassen sich also auch physische Objekte (Produkte, Werbeposter, Anzeigen) erkennen, wenn der User sein Smartphone auf das jeweilige Objekt richtet. Was aber hat diese Funktion mit Employer Branding zu tun?

Shazam startete 2008 als einfacher Musikerkennungsdienst. Mittlerweile wurde die Anwendung über eine Milliarde Mal heruntergeladen und hat weltweit 20 Millionen täglich aktive Nutzer. Aber steckt dahinter wirklich nur die Musikerkennung? Nein! Das Unternehmen eröffnete im Juli 2017 sein erstes Deutschland-Büro und startete zeitgleich eine Offensive für Werbetreibende. Neben Musik erkennt die App inzwischen auch Fernsehprogramme sowie Werbung, liefert Usern ergänzende Infos und setzt mit der Augmented-Reality- und der Visual-Shazam-Funktion einen neuen Maßstab in der Mobile-Marketing-Arena.

So entstand ein spannendes Gesamtpaket für Unternehmen, um Shazam in Kommunikationskampagnen einzubinden und dadurch ganz neue Vermarktungsoptionen zu entwickeln, denn Werbung stört die Nutzer nicht. Die User Experience auf Shazam ist nämlich immer eine positive. Kein Nutzer würde sagen: „Oh, dieser Song ist so blöd, den muss ich erst mal shazamen.“ Der User nutzt die Anwendung nur, wenn ihm ein Song gefällt. Unternehmen können von dieser emotionalen Erfahrung profitieren und ihren Inhalt in einem positiven Umfeld positionieren. Shazam schafft es dadurch, neue Technologien mit Marken, Unternehmen und entsprechend deren Employer Branding in Verbindung zu bringen. Der Vorteil in diesem Zusammenhang ist, dass der Nutzer mit der App bereits vertraut ist und das Unternehmen von der ganzen Nutzerbasis profitieren kann.

Wie funktioniert Employer Branding mit Shazam?

Unternehmen und Werbetreibende haben die Möglichkeit, einen Shazam-Code zu generieren. Dieser Code ist mit dem Shazam-Logo gebrandet und lässt sich auf allen Werbefläche platzieren. In erster Linie sind alle Brand Assets (POS, OOH, Druck, Verpackung, Produkt usw.) „Shazam-fähig“. Der Shazam-Code zieht die Aufmerksamkeit durch einen Call to Action auf sich. Durch die Handlung und das Scannen des Codes schaltet der Nutzer das Employer-Branding-Erlebnis frei und gelangt direkt auf eine iFrame-Lösung, die mit individuellem und frei gestaltbarem Content des Unternehmens gefüllt ist oder vorhandene Assets verwendet. Sollte aber kein spezieller Content vorhanden sein, können Unternehmen eigene und benutzerdefinierte HTML5-Links zu Stellenausschreibungen oder eine direkte Verlinkung zum eigenen Bewerbermanagementsystem für ihre Shazam-Kampagne nutzen.

Auch ein positiver Rücklauf passiv suchender Bewerber kann durch eine Shazam-Kampagne erzielt werden, denn durch die individuelle Positionierung (evtl. in Fachzeitschriften, bestimmten Markenpackagings etc.) kann die Candidate Journey zielgenau gesteuert werden.

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Fotos: shazam.com